Achtsamkeit als Schlüsse zur Selbstliebe

Sag niemals nie

.... und ich habe es doch getan ;-). Vor meinen Umzug von Oberbayern nach Hessen habe ich einen guten Ersatz für meine langjährige Rückengymnastikgruppe gesucht. Ich wollte für alles einen guten Übergang finden um mein "altes" Leben so geregelt wie möglich zurückzulassen.  Eine Patientin von mir übernahm auch meine Gruppe und ich sagte mir nie wieder werde ich vor eine Gymnastik- oder Tanz- oder Entspannungsgruppe leiten. Ich wollte mich ganz auf den Aufbau der neuen Praxis konzentrieren.

Im Juni lernte ich dann eine Physiotherapeutin kennen, die seit vielen Jahren eine Seniorengymnastikgruppe leitete. Aber durch ihren Sprung in die Selbständigkeit suchte sie nach 15 Jahren Ersatz für diese Gruppe. Ich sagte ihr im Juli ab. Sie selber fand keinen guten Ersatz.

Tja ihr könnt es Euch denken, gestern hat sie ihren Ausstand und ich meinen Einstand gegeben. Es haben mich so viele Zeichen zu dieser Gruppe geführt, das ich letztendlich gar nicht drum herum kam diese Gruppe zu übernehmen... 

3 Kommentare 11.12.13 06:43, kommentieren

Achtsamkeit ist mehr als Meditation

Vor  sieben Jahren bin ich  mit dem Thema Achtsamkeit bewusst konfrontiert worden. Es war bei einer Fortbildung in der Akupressur-Massage. Unser Dozent war ein ausgebildeter Qi Gong Lehrer und auch sein Kurs war auch eher auf Qi Gong als auf Massage ausgelegt, bzw. er hat es geschafft Akupressur, Qi Gong und Massage auf eine ganz besondere Art und Weise mit einander kombiniert und seine Philosophie mit dem Körper umzugehen hat mich auch in meinen eigenen Therapien mit beeinflusst. Nur hatte ich Probleme mit den vorherigen Meditationen, mit der wir uns frei  und achtsam auf die Übungen vorbereiten sollten. Es waren für mich ewig lange quälenden 10 Minuten und anstatt frei und locker zu sein, war ich angespannt und meine Einkaufsliste für die nächste Woche war im Kopf fertig geschrieben. 

Auch bei allen weiteren Aus- und Fortbildungen, hatte ich immer so meine Probleme mit der Meditation. Für mich war es immer so eine „verlorene Zeit“, in der ich nicht aktiv sein konnte.  Mein Selbstwertgefühl litt besonders darunter, wenn alle anderen „Mitschüler“ von ihren tollen Erlebnisse in der Meditation erzählten und wie ruhig und klar sie geworden sind……

10.12.13 16:21, kommentieren